Vom Kloster zum Hospiz

Das heutige MARIEN Hospiz befindet sich in dem Gebäude eines ehemaligen Klosters. Das Gebäude samt der großräumigen Kapelle wurde 1966 errichtet und am 3. Oktober von 1966 von den Klarissen, benannt nach der heiligen Klara (1193-1253), bezogen.
Der Orden der Klarissen wurde 1212 vom Heiligen Franziskus von Assisi und der hlg. Klara gestiftet.

Die Klostergründung auf der Eremitage ist die einzige Klostergründung nach der Reformation im Kreis Siegen-Wittgenstein.

Die Klarissen lebten in dem Kloster bis zum Jahr 2014, dann wurde das Kloster aufgegeben. Weihbischof Hubert Berenbrinker verabschiedete die letzten Klarissen, welche im Klarissenkloster in Kevelaer Aufnahme fanden.

Nachdem sich der Weggang der Klarissen abzeichnete, waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass dieser Ort angesichts seiner religiösen Bedeutung unbedingt erhalten werden und weiterhin ein Ort der Katholischen Kirche sein muss.

Nach intensiven Beratungen mit den Verantwortlichen der St. Marien-Gemeinde Siegen, der das Klostergrundstück gehörte, der St. Marien-Krankenhauses Siegen gem. GmbH, der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein und des Pastoralen Raumes Südliches Siegerland wurde entschieden, dort ein Hospiz mit 8 stationären Hospizplätzen sowie ein Geistliches Zentrum entstehen zu lassen.

Als Namenspatronin für das Kloster wurde Louise von Marillac gewählt.

Die St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. Gmbh ist Trägerin des Hospizes.
Es ist das zweite Hospiz im Kreis Siegen-Wittgenstein und soll den enormen Bedarf an Hospizplätzen in der Region abdecken helfen.

Die Katholische Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Finanzierungslücke, die unter den bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen jedes Jahr in einem Hospiz entsteht, aufzufangen und über Spenden, Zustiftungen, Erbschaften etc. in einer Größenordnung eines annähernd sechsstelligen Betrages zu decken.

Im Untergeschoss des Klostergebäudes ist das „Geistliche Zentrum Franziskus“ mit Mariengrotte, Tagungsräumen, Sozialräumen und Büroräumen entstanden. Es wird vom Dekanat Siegen betrieben und wird spirituelle Angebote wie Exerzitien im Alltag, Bibelarbeit, Geistliche Tage u.ä. anbieten. Zudem wird es von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kirchlicher Einrichtungen vielfältig genutzt werden.

Auf einen Blick

8 Plätze

20 Mitarbeiter

Zimmer für Angehörige

Kapelle

Gemeinschafts-küche

Galerie

Kontakt

MARIEN Hospiz

Louise von Marillac
Eremitage 11
57234 Wilnsdorf

Hospizleiterin
Juliane Schneider

Telefon: 0271 222960-0
Telefax: 0271 222960-91

Schnelltests für Besucher

Schnelltests für Besucher können nach Absprache und vorheriger Anmeldung im Hospiz durchgeführt werden.
Bitte nutzen Sie in erster Linie die öffentlichen Teststellen und bringen den Nachweis über ein negatives Testergebnis zu ihrem Besuch mit.